Unser Haus liegt in der, wie wir meinen, wunderschönen Landschaft Angeln.

 

Angeln, das ist die Landschaft an der Schlei. Wenn Sie die Schleswig-Holsteinkarte vor sich liegen haben, lassen Sie den Blick nach Nordost schweifen.

 

Sie sehen nördlich von Kiel den einzigen"Fjord" Deutschlands, das ist die Schlei, ein herrliches Segelrevier umgeben von Wald, Feldern ( im Mai gelbe Rapsfelder, so weit das Auge reicht )

kleine Dörfer mit relativ vielen Reetdachhäusern, und die Städte Schleswig,

Kappeln und die kleinste Stadt Deutschlands, Arnis.

 

Auffallen werden Ihnen die eigenartigen Ortsnamen wie: Ketelsby, Thumby, Grödersby, Ülsby oder Östergaard, Norgaard, Ellgaard, Mariengaard oder Sterup, Süderbrarup, Sörup, Munkbrarup.

Nicht nur die Ortsnamen, sondern auch die Familiennamen vieler Angeliter

 zeugen vom dänischen Einfluss. So finden Sie im Telefonbuch Seitenweise Petersen,

Hansen, Clausen, Jacobsen, Thomsen usw.

 

Die Endsilbe "sen" kommt aus dem dänischen und bedeutet Sohn.

Hansen ist also der Sohn von Hans.

 

Nicht nur in den Ortsnamen wird die wechselvolle Geschichte Angelns zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein deutlich. Auch im täglichen Leben, in der Wohnkultur, spürt man diesen Einfluss. Wer in Flensburg durch die Einkaufszone schlendert, könnte teilweise auf die Idee kommen, er sei in Dänemark, so sehr umgibt ihn diese Sprache. Natürlich sind alle Angeliter der deutschen Sprache mächtig, in vielen Orten wird daneben aber auch das Plattdeutsche gepflegt, eine ehrliche, deftige Sprache, die aber nie verletzend sein kann.

 

Ein weiteres Merkmal für Angeln ist das Wasser. Im Osten grenzt Angeln an die Ostsee. Im Süden und Westen verläuft die Schlei.